Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Patriotismus


"Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen."

Peter Rosegger

(1843 - 1918), Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider


Warum werden Patrioten bei uns in den Medien und von Politikern als "selbsternannte Patrioten" schlecht gemacht? Welches Problem haben diese Medien oder Politiker mit Patriotismus und mit welcher Legitimation sprechen sie Deutschen das Recht ab, sich Patrioten (oder alternativ "Volk") zu nennen? Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, Patrioten pauschal alle möglichen rechtsradikalen und/oder moralisch zweifelhaften Motive für ihr Handeln zu unterstellen. Ebenso unverfroren ist es, Deutschen das Recht abzusprechen, sich als "Volk" zu bezeichnen. Ich kann nur rätseln, warum dies Menschen tun: Gutmenschentum? Komplex aufgrund unserer Vergangenheit? Hilflosigkeit? Schuldgefühle? Angst? Wie auch immer - ich kann jeden und jede nur auffordern, sich nicht davon einschüchtern zu lassen und weiterhin ihre Meinung offen kundzutun!



"Als Patriotismus wird eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation bezeichnet. Im Deutschen wird anstelle des Lehnwortes auch der Begriff „Vaterlandsliebe“ synonym verwendet.

Diese Bindung wird auch als Nationalgefühl oder Nationalstolz bezeichnet und kann sich auf ganz verschiedene als Merkmale der eigenen Nation angesehene Aspekte beziehen, etwa ethnische, kulturelle, politische oder historische.

Im Unterschied zu einer historisch-kulturellen Bindung steht der Verfassungspatriotismus für das positive Bekenntnis zu den in einer staatlichen Verfassung verankerten übernationalen ethischen und politischen Grundrechten und Wertvorstellungen. Diese beziehen sich in der Tradition westlicher Rechtsstaaten auf die unveräußerliche Menschenwürde und davon abgeleitete Menschenrechte, für die universale Geltung beansprucht wird.

Patriotismus wird heute allgemein vom Nationalismus und dem Chauvinismus abgegrenzt, insofern Patrioten sich mit dem eigenen Volk und Land identifizieren würden, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker ausdrücklich abzuwerten. Er bezieht sich auf die im staatsbürgerlichen Ethos wurzelnde, zugleich gefühlsbetonte, oft leidenschaftlich gesteigerte Hingabe an das überpersönliche staatliche Ganze, das in dieser Form nicht nur als rechtliche und politische Ordnung, sondern als die den Einzelnen tragende Gemeinschaft empfunden wird. Inwieweit dieser Unterschied tatsächlich besteht und historisch wirksam wurde, ist in vielen Ländern umstritten.

In Mitteleuropa hat sich der Patriotismus aus dem revolutionär verstandenen Liberalismus und Nationalismus des Bürgertums entwickelt, das gegen den Feudalismus einen demokratisch verfassten Nationalstaat anstrebte. Diese als Macht von unten aufgefasste Volksherrschaft hat sich seit der Amerikanischen Revolution von 1776 und der Französischen Revolution von 1789 langfristig in den meisten europäischen Staaten als Verfassung und Selbstverständnis durchgesetzt, nachdem sie zunächst nur ein Thema intellektueller Eliten gewesen und dann vielfachen historischen Rückschlägen unterlegen war."


"Nationalismus ist eine Ideologie, die eine Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder einer Nation anstrebt und letztere mit einem souveränen Staat verbinden will. Nationalismen werden (zunächst) von Nationalbewegungen getragen und in Nationalstaaten auch durch das jeweilige Staatswesen reproduziert. Je nach Entstehungsgeschichte des jeweiligen Nationalismus, ist die Identität der Nation, die durch den Nationalismus befördert wird, unterschiedlich ausgefüllt. Unterscheidungsmarker können Staatsangehörigkeit, kulturelle, ethnische, religiöse und/oder Abstammungsmerkmale umfassen.

Das 19. Jahrhundert kannte den Begriff Nationalismus zunächst nicht, sondern lediglich den des Nationalstaatsprinzips (Eric Hobsbawm). Ziel nationaler Bestrebungen war es, zersplitterte Territorien zu vereinigen, großräumige Handelszonen zu schaffen, Kultur, Administration und die Verkehrssprache im Interesse einer Nationalökonomie zu vereinheitlichen. Die Nation im rechtlich-philosophischen Sinne ist das „Staatsvolk“, das im Laufe des Jahrhunderts immer mehr Mitbestimmungsrechte erhält. Der Nationalsstaatsgedanke ist daher als rechtliche Grundlage untrennbar mit der modernen Staatlichkeit verbunden. Judenemanzipation, Freies Wahlrecht, einheitliche Gesetzgebung, Gleichberechtigung aller Bürger werden in dieser Zeit auf der Basis des Nationalstaatsgedankens durchgesetzt. Der Nationalismus als Massenideologie gewinnt erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Kraft, als es darum ging, heterogene Gesellschaften zu vereinheitlichen und dem Willen der Massen Ausdruck zu verleihen.

Historisch erreichten nationalistische Ideen erstmals im ausgehenden 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und der Französischen Revolution politisch bedeutsame Auswirkungen. Im 19. Jahrhundert kam es zu europäischen Nationenbildungen, die ein im Vergleich zur französischen Staatsnation stärker ethnisches Nationenbild transportierten, so zum Beispiel die deutsche Kulturnation oder die Bulgarische Wiedergeburt. Außerhalb Europas entstanden durch Unabhängigkeitsbestrebungen vom Kolonialismus Nationen. Spätestens seit der Etablierung des Selbstbestimmungsrechts der Völker auf völkerrechtlicher Ebene im 20. Jahrhundert sind Nationalismen eine hegemoniale Ideologie auf globaler Ebene.

Nationalismus ist nicht an ein bestimmtes politisches System gebunden: Herrschten zu Beginn des Erfolgs von Nationalismen aufklärerische Staatsmodelle vor, so verbanden sich später unterschiedliche Nationalismen auch unter anderem mit monarchistischen, post-kolonialen, realsozialistischen und faschistischen Systemen bis hin zum Nationalsozialismus. Auch von Demokratien werden nationalistische Ziele verfolgt.

Nationalismen können – wie in den Jugoslawienkriegen – zum Zerfall von Staaten führen, oder aber – wie im italienischen Risorgimento – Staaten vereinen.

Die Gegenbewegung und -ideologie zum Nationalismus ist der Antinationalismus; der Supranationalismus der Europäischen Union wird bisweilen als eine Hinwendung zum ebenfalls antinationalistischen Kosmopolitismus verstanden."

(Quelle: Wikipedia)

"Es steht dem Menschen nicht frei, ob er sein Vaterland lieben will oder nicht. Vaterlandsliebe ist keine Nützlichkeitserwägung, sondern eine religiöse Pflicht. Vaterlandsliebe ist auch kein bloßes Gefühl, sondern Willenstugend, freie, bewusste Hingabe an das Land der Väter. Vaterlandsliebe bedeutet: sich freuen an der Blüte des Wohlergehen. Vaterlandsliebe bedeutet ferner Treue. Wer die Treue bricht, ist kein Verräter. Wahre Treue bewährt sich, wenn Leid und Not über das Vaterland kommen."

Franz Rudolf Bornewasser (1866-1951)
Bischof von Trier
Hirtenbrief über Vaterlandsliebe vom 15. März 1947


"Liebe zum Vaterland stirbt nie in einer edlen Brust; alle Bitterkeit und aller Groll gegen das Vaterland ist nur Bitterkeit und Groll der Liebe."

Jens Baggesen (1764-1826)
dänischer Dichter


"Und seien es kahle Felsen und öde Inseln und wohne Armut und Mühe dort mit dir; du musst das Vaterland ewig lieb haben; denn du bist ein Mensch und sollst es nicht vergessen, sondern behalten in deinem Herzen."

Ernst Moritz Arndt (1769-1860)
deutscher Schriftsteller


"Zunächst der Elternliebe ist die Vaterlandsliebe der stärkste natürliche und moralische Instinkt, der im Menschen besteht."

Edmund Burke (1729-1797)
englischer Staatsmann


"Und weil wir dies Land verbessern, Lieben und beschirmen wir’s, Und das Liebste mags uns scheinen so wie andern Völkern ihrs."

Bertolt Brecht (1898-1956)
dt. kommunistischer Dichter


"Jeder hat die Pflicht der Treue gegen Volk und Verfassung. Er hat die Pflicht, am öffentlichen Leben Anteil zu nehmen und seine Kräfte zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen."

Bremen (Art. 9)
Landesverfassung der freien Hansestadt


"Nichts kann uns rauben Liebe und Glauben zu unserem Land, es zu erhalten und zu gestalten, sind wir gesandt. Mögen wir sterben, unseren Erben gilt dann die Pflicht: Es zu erhalten und zu gestalten: Deutschland stirbt nicht."

Karl Bröger


"Der Mensch ist nächst Gott in ganz besonderem Maße den Eltern und dem Vaterland verpflichtet. Wie es daher zur Religion gehört, Gott zu verehren, so ist es eine Pflicht der Pietät, den Eltern und dem Vaterlande Verehrung entgegenzubringen."

Thomas von Aquin (1225-1274)
katholischer Kirchenlehrer und Scholastiker


"Vertraue deinem Volke in der Liebe und im Tod: das ist der Glaube, das wird zur Tat."

Achim von Arnim (1781-1831)
deutscher Dichter