Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Neonazis

Da demonstrieren also "Neonazis" in Erinnerung an den Jahrestag der Bombardierung Dresdens im 2. Weltkrieg und der Tausenden Opfer damals.

Eine Menge von Gegendemonstranten findet das gar nicht gut. Die "Neonazis" würden den Jahrestag für ihre Zwecke missbrauchen.

Wirklich?

Ohne für irgendjemand Partei ergreifen zu wollen, halte ich es für ein gewagtes Vorhaben, die innere Motivation von jemanden als verwerflich darstellen zu wollen, den ich gar nicht kenne. Das ist ethisch in höchstem Maße verwerflich.

Anstatt also dagegen zu demonstrieren, wäre es doch mit dieser Argumentation angebracht, ebenfalls an diesen Jahrestag zu erinnern - dieses Mal mit einer politisch korrekten Motivation.

Bisher habe ich aber nicht mitbekommen, dass ein Gegendemonstrant dies getan hätte..



"Nazis" ist heutzutage ein Schimpfwort, mit dem man gerne den politischen Gegner bezeichnet.

Bohrt man aber nacht, offenbart sich Erschreckendes.

Ein Beispiel: Nehmen wir mal die NPD (nein, ich bin kein NPDler). Die wird ja von der gesamten politisch korrekten Mitte wie Linken als "Nazis" beschimpft. Fragt man aber nach, welcher Programmpunkt denn nationalsozialistisches Gedankengut wiederspiegelt und inwiefern er das tut, wird man mit Kuhaugen angesehen. Natürlich hat so gut wie niemand dieser Menschen je das Parteiprogramm gelesen - geschweige denn mal mit einem NPDler gesprochen, um aus erster Hand (!) deren Positionen und Begründungen zu erfahren.

Ähnliches gilt für viele andere Parteien, Organisationen und Bewegungen.

Ist es nicht ein Unding, jemanden als Nationalsozialisten hinzustellen, ohne ihn/sie selbst oder ihre/seine Positionen zu kennen? Und dabei noch die eigene Position als der Wahrheit letzter Schluss und verbindlich für alle darzustellen? Ist das nicht selbst eine Form des Faschismus?