Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Linke


Links-Deutsch. Ein Leitfaden für Sascha Lobo.

Claudio Casula / 03.08.2018 / 06:25

Der Deutsch-Irokese Sascha Lobo hat bei Spiegel online eine „Sprachkritik“ mit dem Titel „Deutsch-Rechts/Rechts-Deutsch“ verfasst.

Es ist nicht alles falsch, was er schreibt, zum Großteil jedoch der übliche, im dominierenden linken Juste Milieu für unumstößliche Wahrheit gehaltene Quatsch. Da sich Lobo nicht die Mühe macht, zwischen Rechten und Rechtsextremen zu unterscheiden, machen wir es spaßeshalber auch mal so mit Linken und Linksextremen. Der SpOn-Kolumnist tritt ja für Vielfalt ein, da freut er sich sicher, seinen Übersetzungsleitfaden mal aus der anderen Richtung vorgelesen zu bekommen.

Volk

Unberechenbare Masse, die es unbedingt auf Linie zu bringen gilt. Anders als im sozialistischen Arbeiter- und Mauernstaat, wo es Volkspolizisten, eine Nationale Volksarmee, Volkseigene Betriebe etc. gab, ist schon das Wort dem Linken ein Greuel, jedenfalls wenn das Volk deutsch oder zumindest hauptsächlich weiß und westlich geprägt ist. Da der Linke das Volk im Grunde seines Herzens verachtet, ist ein Volksentscheid sein Albtraum schlechthin. So oder so muss das Volk abgeschafft werden, indem es „bunt“ gemacht wird, ob es will oder nicht.

Populismus

Der Totschlagbegriff unserer Zeit: Wer ein Argument bringt, das den Linken in die Enge treibt, muss des Populismus angeklagt werden, denn der geht gar nicht (siehe: Volk). Dann muss der unbotmäßige Mitbürger mit Zurechtweisungen wie „Sie reden wie die AfD“ oder „Das ist doch Wasser auf die Mühlen von…“ stante pede zum Schweigen gebracht werden.

Bürger, besorgter

Der moderne Linke hat es nicht so mit dem Humor, daher ist diese verächtliche Bezeichnung das Maximum an Ironie, zu dem er sich aufraffen kann. Damit macht er sich vor allem über Leute lustig, die etwa ihre Sorge vor den negativen Folgen einer Masseneinwanderung von jungen Männern aus den gefährlichsten Ländern der Erde artikulieren. Diese Befürchtungen der „Panikmacher“ sind für Linke immer „unbegründet“ oder „eingeredet“, also „von Populisten geschürt“. Erlaubte und berechtigte Ängste sind hingegen die vor Waldsterben, Kernenergie, Treibhausgasen, Feinstaub, Klimawandel, Glyphosat, Gentechnik, Machtergreifung der Faschisten usw.

Hetze

Der Verweis auf Hassschriften, also unliebsame Zahlen des Statistischen Bundesamts oder die polizeiliche Kriminalitätsstatistik, der natürliche Feind der Willkommenskultur.

Sexismus

Früher: Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Der Linke hingegen fasst diesen Begriff sehr weit (siehe: Rassismus). Während er kein Problem damit hat, wenn Männer aus dem Morgenland ihre Frau (gern auch im Plural) an den Herd schicken oder in Säcke stecken, setzt bei ihm die Schnappatmung ein, wenn ein alter weißer Mann einer Frau ein ungeschicktes Kompliment macht. Mögen syrische Jungmänner westliche Frauen gern als „Schlampen“ oder „Huren“ beschimpfen – einen Spruch wie „Sie könnten ein Dirndl aber auch ausfüllen…“ oder „Das Kleid steht Ihnen aber hervorragend!“ hält der Linke aus dem Munde eines weißen Mannes für den Gipfel des Sexismus, so etwas nimmt er gern zum Anlass, endlich eine Debatte über diesen furchtbaren Missstand loszutreten.

Instrumentalisierung

Ekelhafte Praxis der Rechten, sich durch ein Verbrechen bestätigt zu sehen. Diesen wird dann flugs ein nicht behaupteter „Generalverdacht“ unterstellt. Im umgekehrten Fall, also wenn etwa ein Rechtsradikaler einem Migranten etwas antut, ist es natürlich legitim, die Tat zum Anlass zu nehmen, vor der „braunen Brut“ zu warnen. Der Linke weiß auch hier seine Herrschaft über die Begrifflichkeiten auszuspielen. Kriminelle Migranten mutieren dann wahlweise zum anonymen „Mann“, zur „Gruppe“ oder zur „Großfamilie“, das Verbrechen zum „Vorfall“. Umgekehrt wird jedes hingeschmierte Hakenkreuz an einer Flüchtlingsunterkunft als „rechtsradikaler Angriff“ oder „Anschlag“ verbucht. Dann wird der „Aufstand der Anständigen“ ausgerufen, während die Frauen-Demonstration nach dem Mord an einer Deutschen, begangen von einem afghanischen „Flüchtling“, schnell dem „rechten Spektrum“ zugeordnet wird. Wogegen dann wiederum eine Gegendemonstration nötig wird. Instrumentalisierung sieht der Linke immer nur bei den anderen.

Spalter

Jemand, der aus der linken, nun ja: Volksgemeinschaft ausschert, indem er sich gegen eine von oben verordnete „Basta“-Kultur verwahrt. Das Hohelied der gesegneten Einwanderung muss von Flensburg bis Passau einstimmig gesungen werden, sonst kriegt der Linke, der sonst so gern von Vielfalt schwadroniert, die Krise. Er selbst ist jedoch verpflichtet, Abweichler als „Pack“ oder „braunen Mob“ oder, wenn nun gar nichts dezidiert Rechtes an diesen zu finden ist, als „Nazis in Nadelstreifen“ zu bezeichnen. Das ist kein Spalten, sondern ein mutiges Zeichensetzen, ein „Wehret den Anfängen“. Fängt er sich für den „Nazi in Nadelstreifen“ ein empörtes „Geht’s noch, du Spacken?“ ein, beklagt er die Verrohung der Sprache, was – klar – typisch rechts ist.


Hass

Jede Form von Kritik, Unbehagen oder Abneigung. Wer des Hasses überführt oder auch nur dessen bezichtigt werden kann, mit dem muss man sich nicht weiter beschäftigen, den darf man bekämpfen. Rufmord ist dem Linken dann ein Kavaliersdelikt, es dient ja einer guten Sache, da muss nicht groß differenziert werden. So kann er dann jeden im „rechten Lager“ verorten: normale Menschen, die nicht auf ihrem Gehirn sitzen, Konservative, Nationale, Identitäre, Neonazis, egal. Dass er selbst und vor allem seine Lieblinge im Antifa-Lager und die unter den euphorisch begrüßten orientalischen Jungmännern hundertmal stärker zum Hass neigen, merkt er gar nicht. Auch nicht den pikanten Widerspruch, wenn er auf einer Demo gegen Hass und Hetze „Ganz Berlin hasst die AfD“ auf sein Spruchband schreibt.

Stammtisch

Die Horrorvorstellung für jeden Linken. Brutstätte und Hort üblen, reaktionären Gedankenguts. Auch hier bemerkt er nicht, dass er eben das praktiziert, was er anderen vorwirft, denn natürlich existiert auch und vor allem ein linker Stammtisch mit von allen „Anständigen“ geteilten Überzeugungen, Ängsten, den gleichen Feindbildern et cetera – und um diesen sitzen wesentlich mehr linke Spießer herum, nur eben ohne Gamsbarthut.


Faktencheck

Instrument, dessen sich der Linke in dem Bestreben bedient, unliebsame Tatsachen zu leugnen oder zu bagatellisieren. „XY behauptet… Aber stimmt das wirklich?“ raunt der Fakten(er)finder scheinheilig, bevor er „beweist“, dass dem natürlich nicht so ist. Und schon wieder haben die Rechten unrecht, ätsch! Das Irritierende daran ist nicht das vorhersagbare Ergebnis der vorgeblichen, natürlich wie üblich einäugigen Recherche, sondern die Dreistigkeit, mit der der Zuschauer/Hörer/Leser hinter die Fichte geführt wird. Nicht einmal intelligent manipulieren kann der Linke von heute, und das ist nun wirklich ein Elend.
Kultursensibilität

Begriff, mit dem der Linke rechtfertigt, warum er bei untragbaren Zuständen, die seine fremden Schützlinge herbeigeführt haben, die Arme verschränkt. Mutmaßlich aus Schiss, selbst der Linke weiß ja doch irgendwie um gewisse Eigenarten seiner Lieblingsmigranten, worunter auch eine ziemlich kurze Lunte fällt. Da muss das Toleranz-Argument her! Verwandten-Ehe? Polygamie? Kinderbräute? Zwangsverheiratung? Wir haben jetzt doch die Ehe für alle! Burkini im Schwimmbad? Warum nicht, die Neuankömmlinge haben eben eine andere Auffassung von Scham, und da dem Linken alles gleich ist und allzu starkes Beharren auf Fortschrittlichkeit hier Ärger heraufbeschwören könnte, kapituliert er lieber gleich. Das aber mit gutem Gewissen! Mag der Linke noch vor 50 Jahren für den Minirock gekämpft haben – mit der gleichen Vehemenz wirft er sich heute für den Niqab in die Bresche. Natürlich rotieren da die Linken früherer Tage im Grab, aber mit denen haben die von heute doch nun wirklich nichts mehr zu schaffen!

Haltung

Haltung zu zeigen, ist die Forderung an die Gesellschaft, für jeden linken Fetisch seit 68 einzustehen. Und alle machen mit: Parteien, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, Institute, Stiftungen – die übergroße Mehrheit zeigt Haltung oder muss wenigstens so weit eingeschüchtert werden, dass sie sich dem Gratismut der Linken nicht entgegenzustellen wagt. Zwar hat sich der Linksgrüne längst auf allen Ebenen durchgesetzt und sein Weltbild zum allgemein akzeptierten gemacht, aber er hat so zu tun, als müsse er immer noch an allen Fronten kämpfen wie ein Berserker. Gern auch gegen jeden Popanz, denn Ehe für alle, Energiewende, Enteierung der Bundeswehr und Massenmigration aus dem Orient reichen irgendwie nicht, es muss doch noch irgendwo gefühlte Opfer geben, für die es ein Zeichen zu setzen gilt. Oder wenigstens eine imaginierte rechte Gefahr: den „Rechtsruck“.

Hat da jemand gelacht?


Theorie, krude

Feststellung von Tatsachen, die geeignet sind, das Kartenhaus linker Gewohnheitslügen zum Einsturz zu bringen. Die Verbreitung solcher Argumente muss der Linke mit allen Mitteln vereiteln, was er als „Kampf gegen rechts“ proklamiert. Da muss man einem stocknüchternen SPD-Veteranen wie Thilo Sarrazin auch mal das Schüren von Hass gegen Minderheiten unterstellen und ihn als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ denunzieren, ihn im 5-gegen-1-Talkshowspektakel zur Minna machen und ihm zynisch nachrufen: „Wieso? Hat Ihnen jemand verboten, Ihr Buch zu schreiben?“ Im Internet lauern noch mehr solcher Hater und Hetzer, da muss der linke Vielfaltspinsel dann Beiträge löschen und Nutzer sperren lassen. Die Fakenews der Anderen so stehen lassen, so weit kommt’s noch.“

(Quelle: https://www.achgut.com/artikel/links_deutsch_ein_leitfasden_fuer_sacha_lobo)