Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Israel / Judentum

Was viele politisch korrekte Menschen nicht verstehen: Geert Wilders und mit ihm viele andere in der Alternativen Rechten sind weitaus mehr auf Seiten Israels als dies der Bundes-Durchschnitt sein dürfte.


Auch gibt es unter den AfD-Wählern und -Sympathisanten nicht wenige Juden (auch aus meinem Freundeskreis).


Premierminister Benjamin Netanyahu zählt im übrigen seit vielen Jahren zu meinen politischen Vorbildern.



Das Kindeswohl: keine Beschneidung ohne medizinische Indikation


Seit Dezember 2012 gilt das hochumstrittene Gesetz zur „Beschneidung des männlichen Kindes“ gemäß § 1631d BGB, das Beschneidungen ohne medizinische Notwendigkeit, meist aus religiösen Gründen, zulässt. Die chirurgische Entfernung der nervenreichen männlichen Vorhaut ist ein irreversibler, schmerzhafter Eingriff, der mit physischen und psychischen Risiken verbunden ist sowie nicht selten mit Auswirkungen auf die Gesundheit und das Sexualleben des späteren Erwachsenen.
Sie ist daher als eine gravierende Körperverletzung einzustufen, die das Grundrecht auf „körperliche Unversehrtheit“ (Art. 2 Grundgesetz) und damit das Kindeswohl verletzt, dem das elterliche Sorgerecht untergeordnet ist. Sie verstößt zudem gegen das Grundrecht auf Selbstbestimmung und die Menschenwürde.
Zugleich steht sie im Widerspruch zur Gleichberechtigung der Geschlechter, denn die Genitalbeschneidung von Mädchen ist zu Recht strafbar.
Die AfD sieht sich grundsätzlich dem Wohl des Kindes und seinen Grundrechten verpflichtet.
Diese dürfen keinesfalls religiös motivierten Wünschen seiner Eltern untergeordnet werden.
Die AfD lehnt daher aus den angeführten auch die Beschneidung des männlichen Kindes gemäß § 1631d BGB als verfassungs- bzw. rechtswidrig ab und verlangt, eine Beschneidung von Kindern ohne medizinische Indikation für rechtswidrig und strafbar zu erklären. Erst mit Erreichen der Volljährigkeit soll es einem jungen Mann rechtlich freigestellt werden, eine Beschneidung nach vorheriger neutraler Beratung durch einen Facharzt und unabhängig vom Willen der Eltern vornehmen zu lassen.

(AfD Bayern)



An all die "Ich schulde der Welt einen Scheiß!"-Typen: auch ich habe in meiner Jugend ähnlich gedacht. Ich bin 1967 geboren - was habe ich mit den Verbrechen des II. Weltkriegs zu tun?
Bis ich dann mit Israelis zusammen lebte. Die haben mir nie irgendetwas vorgeworfen oder irgendeine Schuld gegeben.
Allerdings bin ich schon ins Nachdenken gekommen, als sie mir über die Schicksale ihrer Eltern und Großeltern erzählten.
Auch sie wurden nach 1945 geboren. So gesehen könnte man auch meinen, das gehe sie nichts an.
Mit einer Ausnahme: Ihre Eltern, Großeltern und der Großteil ihrer Familie ist immer noch tot. Ihre Besitztümer sind immer noch weg. Ihre Vergangenheit ist immer noch ausgelöscht.
Ganz so leicht ist das mit dem "Ich schulde der Welt einen Scheiß" also doch nicht.
Auch wenn wir persönlich nicht an vergangenen Verbrechen schuldig sind, so verbindet uns doch ein Band mit unseren Vorfahren. So wie Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind, gilt das auch umgekehrt...