Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Israel / Judentum

Was viele politisch korrekte Menschen nicht verstehen: Geert Wilders und mit ihm viele andere in der Alternativen Rechten sind weitaus mehr auf Seiten Israels als dies der Bundes-Durchschnitt sein dürfte.


Auch gibt es unter den AfD-Wählern und -Sympathisanten nicht wenige Juden (auch aus meinem Freundeskreis).


Premierminister Benjamin Netanyahu zählt im übrigen seit vielen Jahren zu meinen politischen Vorbildern.



"Brief an Charlotte Knobloch

Von Joachim M. Keiler

Dienstag, 29.08.2006

Knobloch: “Oskar Lafontaine zum Beispiel. Die Linksfraktion ist nicht sonderlich sachlich in der Beurteilung der Katastrophe in Nahost. Auch die SPD-Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul zähle ich dazu. Diese Leute unterstützen noch die Anti-Stimmung gegen die Juden in Deutschland. Ich habe das noch nie in dieser Form erlebt. Das ist eine neue Qualität. Diese Anti-Stimmung ist jetzt stärker in der Öffentlichkeit wahrnehmbar als früher. Sie ist in alle Kreise und Schichten eingedrungen.”

Sehr geehrte Frau Knobloch,

ich habe oben aus einem Interview zitiert, das Sie im Jahre 2006 dem Spiegel als Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland gaben. Schon damals war Ihnen vollkommen klar, daß Angriffe in Deutschland aus dem arabischen Lager kamen. Sie machten letztlich die SPD für eine antiisraelische Außenpolitik verantwortlich. Forderung in Ihrer Argumentationsstruktur: Deutschland muß sich vor Israel stellen.

Und jetzt darf ich Sie bitten, nachzulesen, was Alexander Gauland zu Israel gesagt hat. Die AfD bekennt sich eindeutig dazu, daß Deutschland an der Seite Israels steht.

Die AfD befördert auch keine Judenfeindlichkeit.

Anfeindungen kommen aus anderen Lagern.

Wir in der AfD wissen um unsere geschichtliche Verantwortung.

Mein Großvater – streng katholischer Schwabe – hatte sich in Bayern wohnend noch mit einem Blockwart angelegt, weil er Juden unterstützte. Mein Vater, ein Steuerberater, hatte viele jüdische Mandanten. Ich selbst habe jüdische Freunde. Glauben Sie mir, ich wäre nie in eine Partei eingetreten, die antisemitisch ist. Ich würde auch nicht in einer solchen bleiben.

Jeder kann Politik machen und sich äußern in freier Rede. Allerdings ist die Thematik des jüdischen Lebens in Deutschland viel zu wichtig, als daß man es für Parteipolitik instrumentalisieren sollte. Hatten Sie 2006 noch Lafontaine und die SPD als Gegner des Judentums in Deutschland ausgemacht, trifft es nun im Jahr 2019 kurz vor den Europawahlen die AfD. Hier erkennt man durchaus System, den politischen Gegner zu diffamieren.

Genau so wie Sie frei reden dürfen, dürfen unsere AfD-Abgeordneten darauf verzichten, sich das anzuhören, gerade weil es Ihnen um Parteipolitik ging. Wenn nun in den sozialen Medien ein shitstorm über sie ergeht, ist dafür wahrlich nicht die AfD verantwortlich.

Wäre die AfD so laut und agressiv, wie immer gescholten, wäre sie im Landtag geblieben und hätte dort Kritik angebracht. Genau dies hat sie nicht getan aus Respekt vor vielen jüdischen Mitbürgern. Der stille Protest galt Ihren parteipolitisch gefärbten Anfeindungen.

Denken Sie bitte einmal nach.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Joachim M. Keiler
Stellv. Landesvorsitzender AfD Sachsen"

(27.01.2019; Quelle: https://afd-dd.de/joachim-m-keiler-brief-an-charlotte-knobloch/?fbclid=IwAR2eWbTVeQNHEjZD-l6creoFrVrtCVGImXkXw6fSRlht94ayoHmP0wfo4QU)


Das Kindeswohl: keine Beschneidung ohne medizinische Indikation


Seit Dezember 2012 gilt das hochumstrittene Gesetz zur „Beschneidung des männlichen Kindes“ gemäß § 1631d BGB, das Beschneidungen ohne medizinische Notwendigkeit, meist aus religiösen Gründen, zulässt. Die chirurgische Entfernung der nervenreichen männlichen Vorhaut ist ein irreversibler, schmerzhafter Eingriff, der mit physischen und psychischen Risiken verbunden ist sowie nicht selten mit Auswirkungen auf die Gesundheit und das Sexualleben des späteren Erwachsenen.
Sie ist daher als eine gravierende Körperverletzung einzustufen, die das Grundrecht auf „körperliche Unversehrtheit“ (Art. 2 Grundgesetz) und damit das Kindeswohl verletzt, dem das elterliche Sorgerecht untergeordnet ist. Sie verstößt zudem gegen das Grundrecht auf Selbstbestimmung und die Menschenwürde.
Zugleich steht sie im Widerspruch zur Gleichberechtigung der Geschlechter, denn die Genitalbeschneidung von Mädchen ist zu Recht strafbar.
Die AfD sieht sich grundsätzlich dem Wohl des Kindes und seinen Grundrechten verpflichtet.
Diese dürfen keinesfalls religiös motivierten Wünschen seiner Eltern untergeordnet werden.
Die AfD lehnt daher aus den angeführten auch die Beschneidung des männlichen Kindes gemäß § 1631d BGB als verfassungs- bzw. rechtswidrig ab und verlangt, eine Beschneidung von Kindern ohne medizinische Indikation für rechtswidrig und strafbar zu erklären. Erst mit Erreichen der Volljährigkeit soll es einem jungen Mann rechtlich freigestellt werden, eine Beschneidung nach vorheriger neutraler Beratung durch einen Facharzt und unabhängig vom Willen der Eltern vornehmen zu lassen.

(AfD Bayern)



Jews are the indigenous people of the land now known as Israel, indigenous status comes from a specific set of criteria that the Jews, and samaritans meet, and the arabs do not.

Arabs are indigenous to the hejaz where they meet the criteria for being indigenous.

Indigenous rights grant the right to self determination and protection of language and sacred sites.

Longstanding presence generates the right to live somewhere in safety and security as long as you do not try to impose your foreign culture on the indigenous.

Written by Ryan Bellerose


Wer meint, die ständige Kritik an der Außenpolitik Israels, das Labeln von Waren aus den "besetzten" Gebieten und vieles mehr hätte nichts mit Antisemitismus zu tun, soll sich doch bitte mal gut überlegen, welches Land auf der Erde in ähnlicher Form ständig kritisiert wird, wenn es um sein eigenes Überleben kämpfen muss. Sehen wir uns doch mal die UN an: Resolution über Resolution gegen Israel - und keine einzige gegen die Terrorakte der sogenannten "Palästinenser".

All das, was sich hier hinter scheinheiliger Kritik versteckt, ist doch oft nichts anderes als eine intellektuelle und damit viel gefährlichere Form des Antisemitismus. Dieser jedoch kommt in der Regel von den Linken und nicht von den ach so verhassten "Rechtspopulisten". Dr. Gauland selbst hat einmal in einem Interview betont, dass im Falle einer Gefahr für Israel Deutschland militärisch Hilfe leisten sollte. Etwas Ähnliches habe ich noch von keinem Politiker einer anderen Partei gehört.



An all die "Ich schulde der Welt einen Scheiß!"-Typen: auch ich habe in meiner Jugend ähnlich gedacht. Ich bin 1967 geboren - was habe ich mit den Verbrechen des II. Weltkriegs zu tun?
Bis ich dann mit Israelis zusammen lebte. Die haben mir nie irgendetwas vorgeworfen oder irgendeine Schuld gegeben.
Allerdings bin ich schon ins Nachdenken gekommen, als sie mir über die Schicksale ihrer Eltern und Großeltern erzählten.
Auch sie wurden nach 1945 geboren. So gesehen könnte man auch meinen, das gehe sie nichts an.
Mit einer Ausnahme: Ihre Eltern, Großeltern und der Großteil ihrer Familie ist immer noch tot. Ihre Besitztümer sind immer noch weg. Ihre Vergangenheit ist immer noch ausgelöscht.
Ganz so leicht ist das mit dem "Ich schulde der Welt einen Scheiß" also doch nicht.
Auch wenn wir persönlich nicht an vergangenen Verbrechen schuldig sind, so verbindet uns doch ein Band mit unseren Vorfahren. So wie Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind, gilt das auch umgekehrt...