Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Ehe und Familie

Unser Verständnis von Ehe und Familie baut auf dem christlichen Verständnis von Ehe als einem lebenslangen, monogamen Bund zwischen Mann und Frau auf. Zum Wohl der Partner und zur Zeugung von Nachkommen.


Diese Art des Zusammenlebens ist für alle Beteiligten das Beste.


Wir lehnen alle andere Formen der Ehe ab.


Für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen empfehlen wir ausdrücklich entsprechende Seelsorge-Einrichtungen:


Jason International: jason-international.org

Homosexuals Anonymous: www.homosexuals-anonymous.com


Sie werden bei uns vorurteilsfrei und offen willkommen geheißen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir uns dem politischen Druck der Schwulenbewegung beugen werden oder ihre Forderungen und Positionen gut heißen.



"Wir bekennen uns zur Chancengleichheit von Männern und Frauen, zum gegenseitigen Respekt und zu einem gerechten Einkommen, unabhängig vom Geschlecht.

Die Bevorzugung eines Geschlechts zur Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Benachteiligungen wird von uns entschieden abgelehnt. Statistisch errechnete Ungleichheiten, die durch eine Vielzahl an Faktoren bedingt sind, können nicht durch Unrecht an einzelnen Menschen ausgeglichen werden. Daher sprechen wir uns gegen eine Quotenregelung oder das „Gender-Mainstreaming“ aus.

Die Familie, geprägt durch die Verantwortung der Partner und der Generationen füreinander, ist Grundlage unserer Gesellschaft. Die Lebensgemeinschaft von Mann und Frau wird durch das Kind zur Familie. Wer alleinerziehend Verantwortung übernimmt, bildet mit den Kindern eine Familie.

Wir bekennen uns zur Vorrangstellung der Ehe zwischen Mann und Frau als besondere Form des Schutzes des Kindeswohls. Nur die Partnerschaft von Mann und Frau ermöglicht unserer Gesellschaft Kinderreichtum. Ein eigenes Rechtsinstitut für gleichgeschlechtliche Beziehungen lehnen wir ab.

Wir bekennen uns im Rahmen des Schutzauftrags des Staates nur dort, wo das Versagen der betroffenen Familie zu einer klaren Beeinträchtigung des Kindeswohles führt, zum Eingriff in die familiäre Autonomie. Im Falle einer Trennung der Eltern muss die Weiterführung der gemeinsamen Verantwortung für das Kind im Vordergrund stehen.

Im Steuersystem sind Familien als Wirtschaftsgemeinschaft zu bewerten. Das Pensionssystem hat Kinderbetreuungszeiten sowie Leistungen zur Pflege von Angehörigen zu berücksichtigen.

Die Betreuung von Kindern in familiärer Geborgenheit wird von uns staatlichen Ersatzmaßnahmen vorgezogen. Unterstützungsleistungen dafür sind den Eltern bis zum Schuleintrittsalter zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig treten wir für ein breites Angebot an Kinderbetreuungsplätzen ein, um echte Wahlfreiheit zugunsten von Kindeswohl und beruflicher Entfaltung sicherzustellen.

Rohe Gewalt, insbesondere gegen Kinder, verdient keine Nachsicht. Wir bekennen uns zu strengsten strafrechtlichen Bestimmungen bei Straftaten, die sich gegen Kinder und schutzbedürftige Mitglieder unserer Gesellschaft richten.

Österreichs Zukunft liegt in der Hand der Jugend. Das Ziel freiheitlicher Jugendpolitik ist der aufgeklärte und mündige Staatsbürger, ausgestattet mit all jenen Kenntnissen und Fähigkeiten, die notwendig sind, um als charakterlich gefestigter und freier Mensch bestehen zu können.

Wir bekennen uns zur Generationensolidarität und anerkennen die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Beiträge sowie die Lebenserfahrung der älteren Generation.

Wir treten für die Mitwirkung aller Generationen an Entscheidungsprozessen und der demokratischen Willensbildung ein.

Wir bekennen uns zu einem harmonisierten, leistungsgerechten und sozialen staatlichen Pensionssystem sowie zur betrieblichen und privaten Vorsorge.

Wir sind entschlossen, der Würde älterer Menschen Anerkennung zu verschaffen und alle Formen von Vernachlässigung, Misshandlung und Gewalt zu bekämpfen."
FPÖ


Lässt sich die AfD vor den Karren der Schwulenbewegung spannen?

Am 18.Februar 2019 erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Axel Gehrke:

„Unsere Fraktion lehnt jegliche Konversionstherapien entschieden ab! Homosexualität ist keine Krankheit! Eine Behandlung ist aus diesem Grunde weder notwendig noch sinnvoll. Folglich spricht nichts für den Einsatz solcher Therapien. Einem gesetzlichen Verbot von Konversionstherapien stehen wir offen gegenüber.“

Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass "bereits im Jahr 1992 die Diagnose „Homosexualität“ aus dem Krankheitskatalog der WHO gestrichen worden ist"
(https://www.afdbundestag.de/gehrke-ein-klares-nein-zu-allen-versuchen-homosexualitaet-zu-heilen-konversionstherapien)

Ich bin selbst AfD-Mitglied und gleichzeitig in einigen "Ex-Gay Einrichtungen" tätig (Homosexuals Anonymous, Jason International, Miserere Nobis) - und erstaunt darüber, wie leicht sich unsere Partei offenbar der Propaganda der Schwulenbewegung beugt, die doch unserer Position zu Ehe und Familie so eindeutig widerspricht.

- Die Streichung von Homosexualität vom Krankheitskatalog der WHO erfolgte keineswegs auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse (die gab es damals nicht und die gibt es bis heute nicht), sondern alleine (!) aufgrund des politischen Drucks der Schwulenbewegung, die ausgehend von den USA den Rest der demokratischen Welt erobern wollte.
- Bis heute ist nich endgültig geklärt, was eigentlich eine sexuelle Orientierung bestimmt. Man geht von einem Bündel verschiedenster Faktoren aus, die in sehr komplizierter Art und Weise zusammenwirken. Im Zuge der Epigenetik weiß man mittlerweile auch, dass u.a. die Umwelt und das eigene Verhalten einen Einfluss darauf haben, ob und inwiefern bestimmte Gene aktiviert oder deaktiviert werden - oder gar die DNA in Teilen geändert wird.
- Gleichzeitig ähneln sich die Lebensläufe vieler Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen in einigen Punkten überdurchschnittlich oft (bei Männern etwa eine nicht eingetretene Bindung zum Vater im Kindesalter).
- Schließlich gehen sowohl neuere Forschungen als auch Behauptungen der Schwulenbewegung selbst von einer "Fluidität" der menschlichen Sexualität aus.

Wenn man all das berücksichtig und daran denkt, dass bei jedem Menschen unterschiedliche Faktoren bei der Entwicklung der eigenen Sexualität am Werke waren, ist es naiv und auch ganz einfach falsch anzunehmen, diese Faktoren könnten im Einzelnen nicht angegangen werden. Inwiefern sich das auf die Sexualität als Ganze auswirkt, kann heute kein ernstzunehmender Wissenschaftler mit Sicherheit sagen. Pauschal aber anzugeben, was nicht sein darf, kann auch nicht sein, ist keine Wissenschaft, das ist Propaganda der übelsten Art.

Gehen wir also davon aus, jemand verspüre neben gleichgeschlechtlichen auch heterosexuelle Neigungen und möchte letztere verstärkten. Wer sind wir, dass wir ihm/ihr das verbieten?

Ist es wirklich mit dem hippokratischen Eid zu vereinbaren, einem Menschen, der innere Probleme mit der eigenen Geschlechtsidentität hat, zu sagen, schneide etwas weg und schlucke Hormone ("Geschlechtsangleichung") - und gut isses? Ernsthaft? Wir behandeln innere Konflikte, indem wir gesunde Körper schädigen?

Ich habe viele Jahre in der schwulen Szene verbracht. 2004 (!) habe ich durch die Organisation Homosexuals Anonymous Freiheit davon gefunden - und seitdem nie wieder etwas mit einem Mann gehabt. Und es ging mir nich so gut wie heute.

Das Problem mit diesen Forderungen nach einem Verbot der "Konversionstherapie":

- Die Schwulenbewegung weiß selbst ganz genau, dass die gängigen "Ex-Gay Einrichtungen" eine solche Therapie gar nicht anbieten. Darum geht des ihnen auch gar nicht, denn:
- Mit einer solchen Forderung, der sich viele kaum entziehen können, wird der eigentliche Beweggrund versteckt und unterschwellig eingeführt und kann dann in weiteren Schritten realisiert werden: Das Verbot jeglicher seelsorgerischen oder beratenden Begleitung von Menschen mit ungewollten gleichgeschlechtlichen Neigungen. Die Kriminalisierung anderer Meinungen und letztlich die Verwirklichung des geschlechtslosen Gender-Menschens sowie die völlige Zerstörung der traditionellen heterosexuellen und monogamen Ehe und Familie. Diese sollen durch - nichts - ersetzt werden. Alles soll und darf gehen.

Dafür darf die AfD niemals stehen.

Beugt euch nicht dem Druck der Schwulenbewegung! Allein die traditionelle bürgerliche Familie bringt das Beste für alle Beteiligten - und nichts anderes als das Beste wollen wir.

Ich weiß angesichts meiner Vergangenheit, wovon ich rede. Außerdem durfte ich mittlerweile viele Menschen auf ihrem Weg begleiten. Etliche davon sind mittlerweile glücklich verheiratet und haben Kinder. Wer sind wir, dass wir ihnen das versagen?

Wir müssen zu den Werten unserer christlichen Vorväter und -mütter stehen!

Verteidigt unser Erbe und unser Land!

München, den 04.03.2019

Robert Gollwitzer
www.robert-gollwitzer.com


"Ehe und Familie sind die natürliche und sittliche Grundlage der menschlichen Gemeinschaft und stehen unter dem besonderen Schutz des Staates."

Bayern (Art. 124)
Verfassung des Freistaates


Man darf also Männern was abschneiden und sie so zu "Frauen" machen, aber wenn man ihnen - auf eigenen Wunsch! - aus ihrem schwulen Leben heraus hilft, ist das "Konversionstherapie" [ist es übrigens nicht!] und man soll dafür auf dem Scheiterhaufen der Politik und Justiz landen? Was ist nur aus dem guten alten gesunden Menschenverstand geworden?



Werter Herr Kardinal Marx, man kann über die AfD ja denken, was man will, aber in Sachen Ehe und Familie und besonders dem Schwangerschaftsabbruch vertritt diese Partei eine Position, die in dieser Deutlichkeit bei keiner anderen Partei zu finden ist (dort wird das Thema gar nicht oder nur ausweichend beantwortet oder die Abtreibung gar klar befürwortet). Gleichwohl sind Sie offensichtlich der Meinung, die AfD sei für Christen nicht wählbar. Ähnliches haben Sie über keine anderen Partei verlautet. Parteien jedoch, die zum Thema Abtreibung eine befürwortende oder zumindest unklare Position vertreten, sind für Katholiken jedoch unwählbar.

"Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. In der Familie sorgen Mutter und Vater in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder. Die originären Bedürfnisse der
Kinder, die Zeit und Zuwendung ihrer Eltern brauchen,
stehen dabei im Mittelpunkt.
Es sollte wieder erstrebenswert sein, eine Ehe einzugehen,
Kinder zu erziehen und möglichst viel Zeit mit diesen zu
verbringen. Die AfD möchte eine gesellschaftliche Werteiskussion zur Stärkung der Elternrolle und gegen die vom „Gender-Mainstreaming” propagierte Stigmatisierung traditioneller Geschlechterrollen anstoßen. Kinder sind kein karrierehemmender Ballast, sondern unsere Zukunft.
Wenn ein Elternteil die Erziehungsleistung allein tragen
muss, bedarf es besonderer Unterstützung."

"Die Alternative für Deutschland setzt sich für eine Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene ein. In Deutschland kommen auf rund 700.000 Lebendgeburten pro Jahr ca. 100.000 Schwangerschaftsabbrüche. Dabei liegt nur
bei drei bis vier Prozent eine medizinische oder kriminologische Indikation vor, in allen anderen Fällen wird der Schwangeren nach einer Beratung eine Bescheinigung
ausgestellt, die ihr eine straffreie Abtreibung aus „sozialen
Gründen“ ermöglicht. Ein Schwangerschaftsabbruch stellt
eine einschneidende Erfahrung für die Betroffenen dar
und kann zu langanhaltenden Schuldgefühlen, psychosomatischen Beschwerden oder depressiven Reaktionen führen.
Die AfD steht für eine Kultur des Lebens und ist im Einklang mit der deutschen Rechtsprechung der Meinung, dass der Lebensschutz bereits beim Embryo beginnt. Wir fordern daher, dass bei der Schwangerenkonfliktberatung das vorrangige Ziel der Beratung der Schutz des ungeborenen Lebens ist. Werdenden Eltern und alleinstehenden Frauen in Not müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Adoptionsverfahren sind in diesem Zusammenhang zu vereinfachen.
Die AfD wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu
bagatellisieren, staatlicherseits zu fördern oder sie gar zu
einem Menschenrecht zu erklären"

(Quelle: Grundsatzprogramm")