Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

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Gutmenschen-Demos

Posted on July 22, 2018 at 2:50 PM

Ich war 2015 am Münchner Hauptbahnof und habe all die Menschen mit ihren "Willkomen"-Plakaten gesehen, die die Flüchtlinge begrüßen wollten. Damals habe ich gesagt, dieser emotionale Hype würde einige Wochen dauern und sich dann (fast) in Luft auflösen. Ähnlich war es. Genauso ist es mit den derzeitigen Gutmenschen-Demonstrationen: Wenn die mal mit der Realität konfrontiert werden und die Konsequenzen der derzeitigen verantwortungslosen Politik zu spüren bekommen, wird sich ihr Fähnchen schnell mit dem Wind drehen!

#ausgehetzt - die Zweite

Posted on July 22, 2018 at 2:05 PM

#ausgehetzt - Eine Demo in München "für die Wahrung grundlegender Menschenrechte, den Schutz der Demokratie und gelebte Nächstenliebe." Klingt doch gut, oder? Außer, man gräbt ein wenig tiefer: wem nämlich wirklich etwas an den Flüchtlingen liegt, der sorgt für sie in ihren Heimatländern. Wer einfach alle Grenzen öffnet, handelt illegal (!), zerstört die inländische (wie die ausländische!) Wirtschaft und Kultur, öffnet dem Islam hier Tür und Tor (wer meint, das sei doch nicht so schlimm, soll mir doch einen islamischen Staat nennen, in dem eine vergleichbare Demokratie wie hier herrscht!) und fördert den internationalen Terrorismus. Mit "Menschenrechten", "Demokratie" und "Nächstenliebe" hat das dann aber schon gar nichts mehr zu tun. Aber was soll's - klingt doch so gut und wenn man es oft genug wiederholt, glauben es auch andere Gutmenschen! Alle anderen aber haben den Kuchen schon gerochen.

Ach ja - reden wir mal in einigen Jahren wieder, wenn wir alle (!) die große Rechnung präsentiert bekommen. Schauen wir mal, ob wir dann noch eine derartig naive, selbstgerechte und intolerante Demo auf die Reihe bekommen. Ja, intolerant - denn wer dem politischen Gegner unterstellt, keine rationalen Gründe für sein Tun zu haben, sondern aus "Hass" agiert, handelt unmoralisch und verwerflich. Selbstgerecht dagegen handelt, wer für sich selbst die "Nächstenliebe" in Anspruch nimmt, die sich bei näherem Hinsehen ins Gegenteil verwandelt - womit wir (bestenfalls) bei der Naivität wären (schlimmstenfalls bei absichtsvollem Tun).

 

Ich lebe auch in München und distanziere mich von dieser Demonstration!!

Münchner Manifest

Posted on July 16, 2018 at 2:50 PM

Zur Zeit macht ein "Münchner Manifest für europaweite Solidarität und ungeteilte Menschenrechte" die Runde. Der Titel allein ist so viel- und doch nichtssagend, dass ihn irgendwie jeder - oder niemand - unterschreiben könnte.

Im "Manifest" äußern sich u.a. mehrere soziale Organisationen bzw. Wohlfahrtsverbände.

 

Erwartungsgemäß wird gegen das Gespenst des "Rechtspopulismus" gewettert. Allein dieses Wort wird mittlerweile oft und gerne verwendet, ohne sich der eigentlichen Bedeutung bewusst zu sein bzw. ohne jemals tatsächlich überprüft zu haben, ob es auf die zutrifft, die man damit bezeichnen will (tut es nicht. Im Gegensatz zu vielen politisch korrekten Linksliberalen können ebendiese "Rechten" ihre Positionen rational und vor allem mit Fakten untermauern).

 

Weiter im Text: in billigster Stimmungsmache wird darüber gejammert, dass Europa im "Rechtspopulismus und Nationalismus zu erstarren" drohe. Das Wiedererwachen eines gesunden Patriotismus und einer gesunden Heimatliebe mag zwar denen sauer aufstoßen, die immer noch den Konzepten einer jahrzehntelang eingetrichterten Propaganda nachhängen, gemäß der alles Deutsche und vor allem der Patriotismus schlecht sei - dennoch ist dieses Wiedererwachen das genau Gegenteil eines "Erstarrens". Die Menschen wachen eben aus dieser viel zu lange andauernden Erstarrung auf. Schlagworte wie "Nationalismus" oder gar der vielzitierte (nach dem einfachen Propaganda-Trick: wenn ich etwas oft genug wiederhole, glauben es die Menschen auch, selbst wenn es noch so falsch ist) "Rechtspopulismus" haben ihre abschreckende Wirkung verloren.

 

Im Folgenden wird ein weiteres gern benutztes Wort zitiert: der Humanismus - hier sogar in Verbindung mit dem Wort "Glaubensbekenntnis". Den Begriff "Humanismus" sollte man am besten gar nicht verwenden - und schon gar nicht in einem derart kurzen "Manifest" - da es hierzu mittlerweile unzählige Definitionen gibt. Kurz: jeder versteht etwas anderes darunter. Es geht wohl auch gar nicht um den Begriff "Humanismus" an sich, sondern darum, dass er irgendwie gut klingt. Propaganda eben.

 

Interessant, dass dieser Begriff selbst und gerade von den christlichen Organisationen, die das Manifest unterstützen, mit vertreten wird. Wen interessiert es da schon, dass sich Humanismus und Christentum eigentlich widersprechen. Klingt doch das Wort ein wenig nach "Menschlichkeit" und hat somit einen psychologischen Wert...

 

Wie zu erwarten, wird bereits im nächsten Absatz die "Nazi-Diktatur" in Erinnerung gerufen. Man bekommt den eindruck, das hier selbst das billigste Propaganda-Mittel und der einfachste psychologische Trick gerade gut genug sind, um den Zweck des "Manifests" zu erfüllen (hierzu später).

Das Gegenteil dieser "Nazi-Diktatur" sei das Paradies eines Europas mit offenen Grenzen und Freizügigkeit, dass uns doch so viel Frieden gebracht hat. Dass wir die offenen Grenzen vor allem seit Merkels rechtswidriger Entscheidung haben, diese zu öffnen, und dass seitdem keineswegs Friede herrscht, sondern Kriminalität, Diebstahl, Vergewaltigungen und Morde, bleibt hier natürlich unerwähnt.

 

Dann wird das teuflische Bild derjenigen gezeichnet, die "nationale gegen europäische Lösungen stellen". Deren Weltbild sei "nicht sozial, human oder christlich". Hier sollte man eine Begriffsklärung durchführen: Die bösen Rechten sind keineswegs gegen Europa (das wissen die Unterzeichner auch). Sie sind für ein Europa der Vaterländer (im Gegensatz zu den "United States of Europe" in denen jede über Jahrtausende gewachsene Identität und Kultur in nichts aufgelöst wird). Nur wer das Eigene liebt, kann das Fremde schätzen. Das Prinzip des oft zitierten "Multikulti" hat noch nie irgendwo auf der Welt funktioniert (siehe etwa die USA). Selbst in Deutschland lassen sich selbst Jahrzehnte nach der Einwanderung noch Parallel-Gesellschaften erkennen - also Migranten, die sich überhaupt nicht eingliedern wollen.

 

Zurück zur bösen Rechten: Sie seien "reaktionär und gegenüber Menschen auf der Flucht barbarisch und verantwortungslos". Spätestens hier platzt mir dann der Kragen: Wenn Organisationen dies behaupten, die durch erhöhtes Spendenaufkommen (ja, die Tränendrüse funktioniert noch) und vor allem staatliche Unterstützung Unsummen an Geld durch die Migration verdienen, andere mit Dreck bewerfen, darf man durchaus vermuten, dass dahinter eine gehörige Portion Eigennutz und Scheinheiligkeit steckt.

 

Wem es wirklich um die Flüchtlinge geht, der hilft ihnen in den Heimatländern, damit sie nicht erst quer durch die halbe Welt ziehen müssen. Genau diese Position vertreten die "bösen Rechten". Die Flüchtlinge, die dann noch im Rahmen des Gesetzes und der vorgegebenen Bedingungen kommen (was ein Bruchteil der heutigen sein dürfte), sind uns herzlich willkommen!

 

Nur mal so zur Info: meine Familie hat im 2. Weltkrieg schwer gelitten. Einfache, katholische, arme Menschen vom Lande, die noch nie etwas mit Politik zu tun hatten und überhaupt keine Juden kannten. Einige von uns haben den Krieg nicht überlebt, der Rest musste teils furchtbar leiden. Das Grundstück meiner Großeltern wurde von vier Seiten beschossen (von Deutschen, Amerikanern und Russen), während meine Großmutter mit den Kindern im kleinen Häuschen war. Im Garten starb ein Soldat. Eine Granate wurde in den Keller geworfen und die Scheune brannte. Trotzdem lief niemand aus meiner Familie einfach so davon. Sie blieben und nach Kriegsende fingen sie eben wieder von Null an. Ich sehe deshalb vieles, was mir da im TV präsentiert wird, mit Nüchternheit an.

 

Im Weiteren werden psychologisch gut klingende Worte ohne jeden Zusammenhang aneinandergereiht: "mitmenschlich", "Willkommenskultur", "gelebte Solidarität", Münchner/innen "jeder Herkunft, jedes Glaubens, jedes Geschlechts, jeder sexueller Orientierung und jeder Hautfarbe" usw. Allein mit letzterer Hautfarbe soll wohl versucht werden, den Eindruck zu vermitteln, dass eine riesige Menge von Menschen quer durch die ganze Gesellschaft dieses Manifest verfasst hat.

Im 2. Weltkrieg ist dann die Rede von Millionen von Flüchtlingen, die vor verschlossenen Grenzen standen. Wer da wohl gemeint ist? Die Juden, die von anderen Staaten nicht aufgenommen wurden? Die vertriebenen Deutschen, die es oft gar nicht bis zur Grenze geschafft haben, weil sie unterwegs starben, vergewaltigt wurden oder ermordet wurden (geschätzte zwei bis drei Millionen!)? Natürlich wird auch das Grundgesetz zitiert, dass politisch Verfolgten Asyl gewährt, es wird die Abschottung einzelner Staaten angeklagt, die Zurückweisung von Flüchtlingen an der EU-Grenze etc. Noch einmal: die einzigen, die sich momentan an Recht und Gesetz halten und dieses auch einfordern, sind Parteien wie die AfD! Die Bundeskanzlerin BRICHT seit geraumer Zeit zweifellos geltendes Recht!

 

Selbstverständlich wird auch Italien angegriffen, die Schiffe mit illegalen Flüchtlingen nicht mehr so ohne weiteres andocken lassen. Na endlich stoppt mal jemand den illegalen Taxi-Service der NGO und hält sich an das so oft zitierte Gesetz!

 

Die NGOs, die hier mit ihrem Shuttle-Service die Flüchtlinge noch ermutigen, sich auf die Reise zu machen, handeln nicht nur illegal, sondern moralisch verwerflich, da sie die Situation dieser Menschen noch verschlimmern, anstatt an einer wirklichen Lösung vor Ort mitzuarbeiten (was dann aber keinen Gewinn für diese Organisationen einbringt!).

 

Wirklich übel wird es mir aber bei den Schluss-Sätzen:

 

"Wir, Münchnerinnen und Münchner, sagen ja zur Verantwortung, ja zu Menschlichkeit und Nächstenliebe. Wir sagen nein zu Hass und Abgrenzung, zu Überheblichkeit und Ignoranz.

 

Begründung

 

Wir brauchen ein starkes und breites Bündnis, damit wir ein klares Signal der Humanität setzen. Gegen Hetzparolen und politische Entscheidungen, die nicht im Sinne der Menschen in Not getroffen werden."

 

Das ist billigste Propaganda. Unterste Schublade. Da wird "Verantwortung, Menschlichkeit und Nächstenliebe" "Hass, Abgrenzung, Überheblichkeit und Ignoranz" gegenübergestellt. Wer sich nicht den Fakten und Argumenten der Gegenseite stellen will (oder kann?), der greift auf eine zutiefst verwerfliche moralische Anprangerung zurück. Also ob es nicht rationale Argumente wären, mit denen man sich auseinanderzusetzen hätte, sondern einfach nur "Hass". Das, werte Unterzeichner, hat mit Christentum überhaupt nichts zu tun.

 

Was ihr hier treibt, ist mit Sicherheit nicht im Sinne der "Menschen in Not" (wobei ich mal davon ausgehe, dass viele dieser Menschen, die wirklich in Not sind, den Weg zu uns erst gar nicht schaffen, sondern vor Ort warten, dass wir ihnen helfen. Wenn man aber die Ausgaben dieser Organisationen vor Ort mit denen hier in Deutschland vergleicht, fragt man sich schon, wer hier für die Menschen arbeitet, die wirklich in Not sind - und wer nicht).

 

Ich bin gläubiger Katholik und seit 27 Jahren im kirchlichen Dienst. Ich schreibe dies nicht, um oben genannte Organisationen schlecht zu reden. Vieles, was sie tun ist gut, sinnvoll und unterstützenswert. Ich schreibe es, weil mir etwas an ihnen liegt - oder vielmehr an dem, wozu sie ursprünglich gegründet wurden. Und weil mir noch viel mehr an der Katholischen Kirche liegt, die immer mehr in die Hände derer zu geraten scheint, die sie auf einen unkirchlichen Weg bringen wollen.

 

Schämt euch!

 

München den 16.07.2018

Robert Gollwitzer

Integration?

Posted on December 30, 2017 at 7:00 AM Comments comments (0)

Was Flüchtlinge betrifft, so sollte "Integration" nicht das primäre Ziel sein. Wem wirklich etwas an den Flüchtlingen - und den Menschen seines/ihres eigenen Landes liegt, der sorgt dafür, dass diese Flüchtlinge bald wieder in ihr Heimatland zurückkehren können!

Gemeinnuetzige Organisationen und Migration

Posted on November 3, 2017 at 12:30 AM

Solange gemeinnützige Organisationen jegliche (fundierte und mit Fakten unterlegte) Kritik an der Asylpolitik des Staates und ihrer Rolle und ihrem Eigeninteresse dabei an sich abprallen lassen, anstatt konstruktiv damit umzugehen und über sich selbst nachzudenken, kann man den Druck von außen nur noch erhöhen, um eine Änderung zu erzwingen. Wenn diese Organisationen mit Fakten (inklusiv nachprüfbaren Quellenangabenund Zahlenmaterial!) konfrontiert werden und darauf reagieren, indem sie (ohne Fakten und nachprüfbaren Quellenangaben und Zahlenmaterial!) dem Verfasser AfD-Nähe, falsches Zahlenmaterial, schlechte Recherche, Stimmungsmache, etc. unterstellen und mit unbelegten Gegenbehauptungen kontern, frage ich mich, ob der "gemeinnützige" Charakter nicht doch ein wenig eigennützig ist...

Wenn dann auf den Homepages dieser Organisationen unter dem Thema "Migration" oder "Integration" nur reihenweise Forderungen stehen, die alle die Wörter "es muss...getan werden" enthalten, habe ich den Eindruck, hier ist man nicht an einer selbstreflektierten, werteorientierten Vorgehensweise interessiert, sondern nur an einer Propaganda unterster Schublade.

Wer Migration (und seine eigene Rolle dabei) nicht kritisch betrachtet, muss sich nicht nur den Vorwurf des Eigeninteresses gefallen lassen, er handelt außerdem auch verantwortungslos. Wer täglich mit diesem Thema zu tun hat und sämtliche Fakten, die nicht der eigenen Position dienlich sind, hinter den Tisch fallen lässt, belügt die Menschen bewusst und vorsätzlich.

Ein derartiges Verhalten bestätigt im Grunde nur die Kritiker - und hilft keinesfalls den Migrantinnen und Migranten.