Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Identitäre Bewegung

In ihren eigenen Worten:


" Die Identitäre Bewegung ist eine europaweite patriotische Jugendbewegung, die mittels friedlichen Aktionismus, politischer Bildungsarbeit sowie gemeinschaftlicher und kultureller Aktivitäten für die Werte Heimat, Freiheit und Tradition einsteht. Hierbei wollen wir innerhalb der vorpolitischen Räume ein Bewusstsein für eine patriotische Wertegrundlage schaffen. Die entscheidenden Fragen des 21. Jahrhunderts werden vor allem auf dem Feld der Identitätspolitik gestellt werden. Dabei müssen wir als patriotische Europäer unweigerlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die demographischen Verhältnisse zu Ungunsten der einheimischen Bevölkerung entwickeln und uns ohne ein politisches Umdenken zahlreiche ethnische, kulturelle und religiöse Konflikte erwarten. Uns geht es um die Bewahrung jenes kulturellen Erbes, welches unser Land und den Kontinent Europa über viele Jahrtausende geprägt hat. Wir wollen diese Kette nicht zersprengen, sondern sehen sie als Auftrag, für eine friedliche und gesicherte Zukunft innerhalb Europas zu streiten. Wir wollen unseren ethnokulturellen Traditionsfaden fortspinnen."


www.identitaere-bewegung.de



" Offener Brief an Martin Balluch

Sehr geehrter Herr Dr. Balluch!

Wir Identitäre legen uns seit fünf Jahren mit einer Ideologie an, die in den letzten Jahrzehnten den österreichischen Staat mit einem Filz durch Staat und Zivilgesellschaft regierte. Obwohl unser Protest immer friedlich und nach den Spielregeln der Demokratie ablief, verloren wir deshalb unsere Jobs und Konten, wurden bis hin zu Mordversuchen von Extremisten heimgesucht und vieles mehr. Das alles konnte uns nicht stoppen – mit jedem Jahr wurden wir stärker und professioneller.

Nun wird ein letztes Mal gegen uns zum Schlag ausgeholt. Es ist nicht nur der Prozess wegen § 278 aufgrund angeblicher „krimineller Vereinigung“, sondern auch der Versuch, uns finanziell und sozial zu vernichten. Anders ist es nicht zu erklären, dass auch die Privat- und Geschäftskonten von mir und Martin Sellner beschlagnahmt wurden. Selbst bei einem Freispruch bleibt abseits der Verteidigungskosten ein enormer Schaden.

Und das, obwohl wir in diesen fünf Jahren wie in einer Endlosschleife betonten, dass sich unser Aktivismus nicht gegen andere Kulturen, Religionen oder gar Menschen richtet, sondern gegen einen Prozess, der sich unter Einhaltung von Grund- und Menschenrechten abwenden lässt. Im Kampf gegen uns griffen unsere politischen Gegner trotzdem zum Mittel übler Verleumdungen, was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass trotz unserer eindeutigen Bekenntnisse selbst Sie als interessierter Mensch verunsichert sind.

Deshalb möchte ich Ihre Fragen im Namen der Identitären Bewegung Österreich gerne beantworten, obgleich ich einige davon aufgrund der offenkundig selbstverständlichen Antworten beinahe als rhetorische Fragen deuten würde:

Gibt es ein klares Bekenntnis zur liberalen Demokratie?

Wir Identitäre bekennen uns vorbehaltslos zur österreichischen Verfassung und Demokratie. Wir kritisieren den Liberalismus – aber nicht, um die liberale Demokratie abzuschaffen oder das Gegenteil davon einzufordern, sondern um Abseits der klassischen Ideologien notwendige Antworten auf die Fragen des 21. Jahrhunderts zu finden.

Gibt es ein klares Bekenntnis zu Toleranz gegenüber anderen inklusive dem politischen Gegner in unserer Gesellschaft?

Wir Identitäre wollen Bewegung in verstaubte Debatten bringen und nicht ein Ende dieser Debatten. Was wir fordern, ist eine offene, ehrliche und angstfreie Debatte über die Zukunft unserer Heimat, auch und vor allem mit unseren politischen Gegnern.

Gibt es ein klares Bekenntnis zum zivilen Ungehorsam als Mittel des Aktivismus auch ihrer politischen Gegner_innen?

Eine starke Zivilgesellschaft ist Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Es ist ein Zeichen von politischer Reife, dem politischen Gegner die gleichen Rechte zu gewähren, die man auch für sich selbst in Anspruch nimmt. Wir respektieren selbst Protestaktionen gegen uns, solange diese gewaltfrei und demokratisch sind.

Gibt es eine klare Kritik an der Anwendung des Organisationsparagraphen in anderen Fällen wie Operation Spring, Islamistenprozess, Uni brennt und Tierschutzcausa?

Wir fordern eine Einschränkung der Anwendung des Paragraphen auf seinen eigentlichen Sinn, nämlich die Zerschlagung und Bekämpfung von mafiösen Strukturen. Insbesondere darf dieser Paragraph nicht zur Zerschlagung politischer Gruppen missbraucht werden, egal welchen politischen Hintergrund die Betroffenen haben.

Gibt es eine klare Kritik an der autoritären Regierung Orban, die sich mit ihrer illiberalen Demokratie in Richtung Diktatur bewegt?

Unser Lob für Victor Orban bezieht sich auf sein proklamiertes Ziel, das ungarische Volk und seine Identität zu schützen, sowie seine mutige Position während der Asylkrise 2015. Eine Beurteilung der ungarischen Innenpolitik kann die Identitäre Bewegung Österreich nicht leisten, jedoch verurteilen wir jede Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit.

Gibt es eine klare Distanzierung von autoritären Regierungssystemen überhaupt, die Menschenrechte außer Kraft setzen und politische Dissident_innen nur wegen ihrer Gesinnung verfolgen und einsperren?

Das Bekenntnis zur identitären Idee und zu Europas Zukunft setzt eine klare Ablehnung aller totalitären Ideologien voraus. Wir selbst leisten einen Beitrag zur demokratischen Willensbildung und zum freien Informationsfluss, indem wir eine bisher erstickte Stimme zu Wort kommen lassen.

Ich danken Ihnen für den offenen Brief und hoffe, hiermit alle Zweifel aus der Welt geschaffen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Lenart"

(Quelle: http://www.identitaere-bewegung.at/offener-brief-an-martin-balluch/)
27.05.2018


"Was ist unter dem Begriff „Metapolitik“ zu verstehen?

Als Identitäre Bewegung betonen wir immer wieder unser Operationsfeld im Bereich der „Metapolitik“. Wir glauben, dass politische Veränderung nicht nur in den Parlamenten und der Parteipolitik möglich ist, sondern sich ebenso im Kulturbetrieb, den öffentlichen Debatten, den Medien und auf der Straße abspielt. Wir handeln daher in einer Art „vorpolitischem Raum“, der den Diskurs bestimmt und somit als Grundlage für direkte und konkrete politische Entscheidungen dient. Wir streiten für einen patriotischen Normalzustand, und unsere politische Arbeit wirkt daher auf verschiedenste Räume des gesellschaftlichen Lebens. Wir prägen mit unseren Aktionen und Kampagnen die öffentliche Debatte über die Themen Identität, Masseneinwanderung, Asyl- und Grenzpolitik. Wir wollen auf friedlichem und demokratischem Wege auf die gesellschaftliche Meinungsbildung Einfluss nehmen und somit als Impulsgeber für die Wahlentscheidungen, politische Mündigkeit und die Aktivität der Menschen dienen."

Identitäre Bewgung