Alternative Rechte

Traditionell. Konservativ. Zukunfsorientiert.

Definition


"Die alte Rechte ist tot. Sie hat es wohl verdient."
Alain de Benoist

Für gewöhnlich hört man eher, gegen was die "Alternative Rechte" ist: Juden, Moslems, Frauen, Schwule...

In diesem Sprachgebrauch ist es eine schönere Formulierung als "Neo-Nazi".


Ob es solche Menschen darunter gibt, kann ich nicht beurteilen. Idioten gibt es wohl überall.


Allerdings will ich denen nicht die Definition einer frischen, jungen Bewegung überlassen. Einer Bewegung, die sich eher dadurch auszeichnet, dass sie FÜR etwas ist, als dass sie etwas ablehnt.


Dieses FÜR dürfte etwa folgende Punkte beinhalten (wobei nicht alle bei allen vertreten sein müssen):


  • Die Liebe zu seinem Heimatland
  • Aus genau diesem Grund der Respekt anderer Länder und Völker
  • Das Eintreten für die traditionell christliche Ehe und Familie
  • Der Schutz des menschlichen Lebens in jeglicher Form
  • Der christliche Glaube
  • Die Liebe zur Natur
  • Der Wert der Gemeinschaft
  • Der Wert von Ausbildung und Arbeit
  • Das Eintreten für körperliche und geistige Gesundheit - inklusiv aller Aktivitäten zur Erhaltung oder Wiederherstellung derselben
  • Die Wertschätzung der Tradition
  • Das Ehren dessen, was unsere Vorfahren geleistet haben

Die Mittel zur Erreichung dieser Ziele und Werte sind ebenso frisch, kreativ und uneigennützig. Mit viel Engagement, Mut und Entschlossenheit kämpfen Menschen weltweit hierfür. 


Manche lehnen die Bezeichnung "Alternative Rechte" ab und nennen sie stattdessen die "Neue Rechte". Ich bleibe bei der ersten Version. Wie lange ist etwas schon "neu"? Die Menschen, die sich in dieser Bewegung versammeln, haben die Schnauze voll von dem, was bisher ist und war. Sie wollen bewusst eine "Alternative" - und nicht nur wieder etwas "Neues"!

Die Bewegung "Alternative Rechte" ist noch sehr jung. Es gibt noch kein "Grundgesetz" oder eine "Verfassung". Vieles ist noch in der Entwicklung und Diskussion - und das ist gut so!


Hier ein paar der "Motivationen", die man den Neuen Rechten unterstellt - und eine kurze Stellungnahme hierzu:

Fatalismus:
Wer fatalistisch denkt, geht davon aus, dass alles, was in Natur und Gesellschaft geschieht, durch das Schicksal voraus bestimmt ist. Hört sich ja erst einmal gut an - ist aber im Bezug zur Rechten völliger Quatsch. Das Gegenteil ist der Fall: Eben weil wir von der Möglichkeit und Notwendigkeit einer Veränderung hin zum Guten ausgehen, werden wir aktiv!

Zukunftsangst:
In bester herablassender Möchtegern-Therapeutensprache werden uns da alle möglichen Ängste unterstellt. Wohl auch hier ohne jegliches konkrete Hintergrundwissen.
Ängste haben eine lebensnotwendige Funktion. Entwicklungsgeschichtlich würden wir ohne unsere Ängst heute gar nicht funktionieren. Ängste aktivieren die Gehirnregionen, die für das Überleben notwendig sind. Diese wiederum befähigen den Körper und die Psyche umgehend, mit einer der folgenden Verhaltensweisen zu reagieren: Flucht, Kampf oder Starre.
Angst an sich ist also nicht nor positiv, sie ist notwendig und in bestimmten rationalen Grenzen auch sinnvoll und produktiv.
Insofern haben wir "Angst" - wir sind uns möglicher Gefahren bewusst und sorgen rechtzeitig vor. Wir werden aktiv.
In der Regel wird der Begriff "Zukunftsangst" aber als etwas Irrationales verwendet und verstanden. Diesen Topf geben wir aber gerne an die Autoren zurück: Sie nämlich sind diejenigen, die sich in Schockstarre vom drohenden Chaos zu überwältigen drohen. Die Neue Rechte hingegen reagiert im "Kampf"-Modus!

Angst vor Überfremdung:
Auch hier wird uns in arroganter Art und Weise etwas Unvernünftiges, ja Dummes unterstellt. Wir sehen das anders: Wir lieben das Eigene - genau deshalb können wir auch das Andere schätzen. Unsere "Angst" ist in diesem Zusammenhang eine zweifelsfrei berechtigte und begründete Sorge um eine Zerstörung unserer Identität, Kultur und Tradition. Dagegen haben wir etwas und dagegen werden wir vorgehen. Wir sehen uns unseren Vorfahren verpflichtet, von denen Unzählige ihr Leben für den Aufbau eines christlichen Abendlandes gelassen haben.

Angst um das Eigene:
Siehe oben.

Angst vor dem Zu-kurz-Kommen / Futterneid:
Das ist schlichtweg dumm. Ja, wir haben etwas dagegen, dass das, was unsere Vorfahren und wir selbst aufgebaut haben, unvernünftig und nicht notwendig verschwendet wird. Wir wehren uns dagegen, dass irgendwelche Lobbys (Öko, Asyl...) aus vorgegebenen humanen, tatsächlich aber oft egoistischen Gründen, das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Wir wollen und werden Menschen in Not helfen - allerdings mit einer Hilfe, die ihnen wirklich zu Gute kommt. Wir wollen Flüchtlingen vor Ort helfen und unsere Natur bewahren - und nicht unsere Öko-Industrie.

Angst überhaupt:
Die Verwendung therapeutischer Begriffe im Zusammenhang mit politischen Diskussionen ist unehrenhaft. Wer den Mut und die Argumente hat, soll sich doch bitte sachlich einer Diskussion stellen. Wer das nicht hat, greift wohl zu solch billigem und durchsichtigen Unsinn zurück.

Verzweiflung:
Siehe oben. Ich selbst bin praktizierender Katholik ("praktizierend" und "gläubig" muss man heute leider schon betonen). Als solcher werde ich nie verzweifelt sein. Wer glaubt, hat immer Hoffnung. Oder wie Papst Benedikt XVI. es gesagt hat: "Wer glaubt, ist nie allein!"

Robert Gollwitzer

I am not saying I agree with everything in this talk, but it is good for discussion:


Wehe dem, dem eine Nähe zu rechten Parteien nachgesagt wird! Da wird dann jeder Gerichtsprozess gegen einzelne Mitglieder dieser Partei, jedes aufgeschnappte Gerücht und jede ungeprüfte Behauptung verwendet, um den "Verursacher" schlecht zu reden. Abgesehen davon, dass die wenigsten sich die Mühe machen, doch einmal direkt mit den angeblichen "Rechtsextremen" zu reden oder sich wenigstens einmal deren Programm durchzulesen, vergisst man bei dieser unseligen politisch korrekten Propaganda doch einen wesentlichen Punkt: All die etablierten Parteien, denen man ungestraft angehören darf, haben sich nicht geschämt, millionenfachen Mord an ungeborenem Leben zu legalisieren ("Abtreibung"). An ihren Händen klebt Blut - und dennoch nimmt man sich heraus, mit dem Finger auf andere zu zeigen - und vergisst dabei, dass dann mindestens drei Finger auf einen zurück deuten!



Die Alternative Rechte ist kein statischer Begriff, der nur von einem Menschen definiert wird, sondern eine Bewegung, die sich in einer dynamischen Entwicklung befindet.

In anderen Worten: Ich stimme nicht mit jedem überein, der international als "Altright" gilt. Das muss ich auch gar nicht. Ich kann meinen Beitrag dazu leisten, dass dies eine fruchtbare Bewegung wird.